Die Tage werden länger und die Vögel zwitschern. Höchste Zeit, sich schon auf die Garten-Saison zu freuen! 2026 hat in Sachen Terrassen- und Outdoorgestaltung ein paar spannende Neuigkeiten im Gepäck.
Rundungen statt Kanten
In diesem Jahr liegen organische Möbelformen mit weichen Kurven ganz klar vorn. Warum genau das so einladend wirkt? Zwei Gründe: Geschwungene Linien und Rundungen geben uns das Gefühl von Harmonie und Entspannung. Perfekt für herrlich erholsame Relax-Zeiten im Freien! Außerdem sorgen sanfte Linien für mehr Bewegungsfreiheit auf der Terrasse. Ein Dauerbrenner in puncto Materialien ist nach wie vor Rope (ein textiles Geflecht, meist aus synthetischen Fasern). Kein Wunder – schließlich hält es jegliche Witterung erstaunlich gut aus, ist wunderbar pflegeleicht und auch ohne Polster überraschend bequem. Kombinieren Sie am besten natürliche Materialien wie Teakholz, Rattan oder Akazienholz mit Aluminium und Rope. Hiermit treffen Sie punktgenau den Look der Saison 2026!
Skulpturen zeigen ihr Gespür für Kunst
Zu den Terrassen-Trends gehören übrigens auch echte Statement-Stücke wie Skulpturen. Aktuell lebt die Designbewegung Art déco wieder auf, die geometrische Muster und Symmetrien mit edlen Materialien wie Messing, Chrom und Edelholz verbindet. Eine auffällige Skulptur in diesem Stil wird daher zum Hingucker Ihres gesamten Gartens!
Und wie sieht es mit den diesjährigen Farbtrends aus? Hier werden Beige, Sand, warme Terrakottatöne und feine Grün-Nuancen das ruhige Farbspektrum des Sommers bestimmen. Dazu ein frisch-fröhlicher Tupfer in Bronze, Beere oder Weinrot – fertig ist der ideale Mix für die warme Jahreszeit!
Kochen unter freiem Himmel
Vielleicht reizt Sie aber gerade etwas ganz anderes als Farben, Formen und Materialien: Eine eigene Outdoor-Küche… das wäre doch verlockend. Im Sommer gemütlich draußen kochen, während der Gartenfete leckere Drinks an der Theke mixen und den Abwasch unterm Sternenhimmel erledigen – ein Träumchen! Schauen wir doch mal, wie sich dieser Traum in die Realität umsetzen lässt:
In jedem Fall brauchen Sie eine stabile, ebene Fläche. Eine Outdoor-Küche auf dem Rasen zu errichten, ist keine gute Idee. Naturstein oder Betonplatten sind da schon viel besser geeignet. Wo in Ihrem Garten befinden sich windgeschützte Plätze, bestenfalls nah am Haus? Hier findet Ihre neue Kochlandschaft einen guten Standort. Wir empfehlen Ihnen, eine wetterfeste Überdachung einzuplanen. Das schont die Oberflächen, Armaturen und Gerätschaften Ihrer Küche.
Die richtige Arbeitsplatte und ausreichend Steckdosen
Apropos Oberflächen: Welche Arbeitsplatte übersteht jedes Outdoor- Abenteuer? Eine gute Wahl ist Naturstein (Granit) – und hier kommt auch schon der Grund: Granit hält der Witterung stand, ist kratzfest, hitzebeständig und pflegeleicht. Bedeutet für die Praxis: Die Oberfläche steckt UV-Strahlung, Regen, Frost und den Kontakt mit heißen Töpfen oder Pfannen prima weg. Genau das, was eine Küche im Freien braucht.
Vergessen Sie bei Planung auch nicht die Strom- und Wasserversorgung! Genau wie in der Wohnung wird ein Mangel an Steckdosen schnell zum Ärgernis. Integrieren Sie deshalb mindestens 2-4 Steckdosen auf Arbeitsplattenhöhe und 1-2 Steckdosen in Bodennähe. Damit sollten Sie für den privaten Bedarf gut hinkommen. (Nicht vergessen: Schutzklasse IP44 oder höher erforderlich!) Mit diesen wichtigen Basics und einem zuverlässigen Baustoff-Lieferanten steht Ihrer Outdoor-Küche nichts mehr im Wege.

Diese Küche fügt sich perfekt in die Gartengestaltung ein


