Liebe geht durch den Magen. Also brauchen Sie auch eine liebevoll eingerichtete Kochlandschaft, ist doch klar! Damit sich schon der Weg dorthin anfühlt wie ein leckeres 3-Gänge-Menü, finden Sie hier ein paar wichtige Tipps für Ihre Küchenplanung.
Stauraum: Lieber zu viel als zu wenig
Eine 4-köpfige Familie hat durchschnittlich 250 Kilo an Küchenausstattung unterzubringen. Je mehr Schrankfächer und Schubladen es für diese Utensilien gibt, desto besser! Auch an Arbeitsflächen sollten Sie nicht sparen. Überlegen Sie sich, wie viel Platz Sie zum Kekse backen, Gemüse schnippeln, Töpfe abstellen und Co. brauchen. Zusätzlich nehmen auch Kleingeräte wie Toaster oder Wasserkocher ihren Raum ein. Eine Fläche von 120 cm x 60 cm ist zum Zubereiten ideal.
Wie Ergonomie in der Küche Ihren Rücken schont
Damit Sie beim Werkeln in Ihrem Küchenkosmos immer mit Leichtigkeit unterwegs sind, müssen die Arbeitsflächen auf Ihre Körpergröße abgestimmt sein. Zu hohe Arbeitsflächen sorgen nämlich schnell für Nackenverspannungen, Schulterschmerzen und Armbeschwerden. Zu niedrige überlasten Ihre Lendenwirbel und Bandscheiben. Eine ergonomische Küche dagegen wird Ihr Rücken lieben! Das Küchendreieck nicht vergessen.
So können Sie die richtige Arbeitshöhe ermitteln:
1. Stellen Sie sich aufrecht hin.
2. Winkeln Sie den Ellbogen an.
3. Messen Sie jetzt den Abstand vom Ellbogen zum Fußboden.
4. Ziehen Sie davon 15 cm ab.
5. Das Ergebnis entspricht der Höhe Ihrer Arbeitsplatte.
Das sogenannte Küchen- oder Arbeitsdreieck besteht aus den Stationen Lagerung (Kühl- & Vorratsschrank), Spüle und Kochzone (Herd & Backofen). Optimalerweise sollten diese Arbeitsbereiche in Ihrer Küche ein Dreieck ergeben. So bleiben die Arbeitswege kurz und Sie können problemlos gemeinsam mit zwei oder mehreren Personen kochen.
Ein häufiger Planungsfehler
Unterschränke mit Türen statt mit Schubladen sorgen oft für eine Menge Frust. Durch die komplexere Mechanik sind Letztere häufig teurer. Doch es lohnt sich, hier tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Andernfalls müssen Sie später nämlich erst die Hälfte herausräumen, um an die hintersten Gegenstände des Schrankfachs zu gelangen. Hochwertige Schubladenauszüge dagegen präsentieren Ihnen den gesamten Inhalt auf einen Blick und Sie kommen bequem an alles heran.
Die passenden Abstände einhalten
Falls Sie eine schmale Küche haben, in der zwei Küchenzeilen parallel verlaufen, sollten dazwischen mindestens 120 cm Platz sein. Nur so können Sie sich frei bewegen. Der von Küchenprofis empfohlene Abstand zwischen Hängeschränken und Arbeitsplatte beträgt 55-60 cm.
Ausreichend Steckdosen einplanen
In einer modernen Küche dürfen Sie gut und gerne 20 Steckdosen integrieren. Das sagt Ihnen optisch nicht zu? Dann greifen Sie doch einfach auf versenkbare Modelle zurück! Diese Leisten verschwinden nahezu unsichtbar in Ihrer Küchenzeile – bieten aber bei Bedarf eine Vielzahl an Steckdosen.
Ein lohnenswertes Plus: Die 10-Jahres-Garantie
Dieses Extra ist noch relativ neu: Einige Möbelhäuser und Küchenhändler gewähren ihren Kunden mittlerweile eine 10-jährige Garantie auf die gesamte Küche inklusive Elektrogeräte. Sollte Ihnen also nach 8 Jahren Küchenbesitz ein Unglück passieren, sind Sie versichert. Je nach Wert der gekauften Küche gibt es die Garantie gratis oder gegen Aufpreis dazu.

Optimalerweise sollten diese Arbeitsbereiche in Ihrer Küche ein Dreieck ergeben.


