Bis zuletzt selbstbestimmt leben, sich frei bewegen können – genau das wünschen sich viele. Damit dieses Vorhaben nicht am Thema Barrierefreiheit scheitert, lohnt es sich, frühzeitig über einen Umbau nachzudenken.
Ein Klischee: Barrierefreiheit betrifft nur ältere Menschen
Wohnräume ohne Stolperfallen und Hindernisse haben für alle Altersklassen Vorteile: Kleine Kinder lernen hier besser laufen, Sie können den Kinderwagen mit in die Wohnung nehmen und haben es selbst bei der Hausarbeit leichter. Zusätzlich sichert ein altersgerechter (Um-)Bau den Wert Ihrer Immobilie.
Ich möchte umbauen: Wer ist mein Ansprechpartner?
Handelt es sich um größere Umbaumaßnahmen, ist der Gang zum Architekten immer der sicherste Weg. Barrierefreiheit hat klare Normen. Ein Architekt kennt die exakten Vorgaben, berücksichtigt die Statik und sorgt dafür, dass alle Maßnahmen förderfähig geplant werden.
Wie altersgerechte Möbel Sie zusätzlich unterstützen
Ein urgemütlicher Fernsehsessel ist eine prima Sache – aber was nützt er Ihnen, wenn Sie nach einem schönen Film nicht wieder herauskommen? „Das ist doch jetzt noch kein Thema!“, denken Sie vielleicht. Aber warum nicht gleich in einen altersgerechten Sessel investieren, der auch später noch gut zu Ihnen passt? Solche Möbel sehen unfassbar stylisch aus! Viele namhafte Hersteller achten nicht nur auf Komfort, sondern auch auf ein attraktives Design.
Die altersgerechte Wohnung der Zukunft
„Smart Home“ ist mittlerweile vielen ein Begriff. Die Kernidee dahinter: Sie steuern Geräte und Funktionen in Ihrem Zuhause ganz einfach übers Handy oder eine Sprachassistenz. So lassen sich beispielsweise der Fernseher, die Heizung oder Staubsauger allein mit der Stimme aktivieren. In Zukunft werden diese Systeme immer mehr an Bedeutung gewinnen, denn sie schenken auch älteren Menschen Komfort und Unabhängigkeit.
Ist Ihre Wohnung schon altersgerecht? Machen Sie den Test!
Zugang zur Wohnung
Lässt sich die Wohnung stufenlos erreichen?
Im Fall von Treppen: Gibt es einen Lift oder Ähnliches?
Ist die Klingel laut genug?
Wohn- und Schlafzimmereinrichtung
Ist das Bett höhenverstellbar bzw. hat es die richtige Höhe, um leicht daraus aufzustehen?
Könnte Pflegepersonal das Bett von drei Seiten erreichen, um Sie zu unterstützen?
Kücheneinrichtung
Lassen sich alle Schränke und Geräte gut erreichen?
Gibt es eine Sitzgelegenheit?
Könnten Sie die Arbeitsplatten und den Herd auch von einem Rollstuhl aus bedienen?
Verfügt Ihr Kochfeld über eine Abschaltautomatik?
Badezimmereinrichtung
Ist die Dusche ebenerdig?
Kann das Bad mit Haltegriffen ausgestattet werden oder gibt es diese bereits?
Liegt eine Anti-Rutsch-Matte in Dusche und Badewanne?
Hat der Toilettensitz die richtige Höhe, um leicht aufzustehen?
Gibt es einen wasserfesten Hocker?
Könnte die Badezimmertür notfalls von außen entsperrt werden?
Sonstiges
Könnten Sie sämtliche Räume und Türen mit einem Rollstuhl oder Rollator durchqueren?
Haben Sie Kabel und andere Stolperfallen sicher verstaut?
Lassen sich alle Teppiche mit dem Rollstuhl oder Rollator befahren?
Sind die Teppiche fest verklebt, sodass sich keine Ecken aufstellen können?

Ein barrierefreies Bad gehört zu den Basics


